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Unter Strom: Renault Mégane eVision

30.10.2020

 

Der Renault Zoe soll Zuwachs bekommen: Eines der beliebtesten Elektroautos Europas wird nicht mehr lange Renaults einziger Stromer bleiben. Die Studie Renault Mégane eVision gibt einen Ausblick auf den Nachfolger des erfolgreichen Kompaktmodells Renault Mégane und soll bereits im nächsten Jahr starten. Wir schauen uns den Crossover jetzt schon an!

Schubladendenken? Nicht mit dem Renault Mégane eVision

Ist der aktuelle Renault Mégane noch ganz klar in der Kompaktklasse angesiedelt, möchte der Nachfolger diese Ketten sprengen. Der Renault Mégane eVision wird ein Crossover und zeigt eine Mischung aus SUV und Hatchback. Ähnliche Kombinationen zeigt Renault etwa vom aktuellen Renault Espace.

Die augenscheinlichsten Designmerkmale des Renault Mégane eVision: Goldene Elemente am Dach, im unteren Bereich der Front sowie am Heck. Das setzt klare Akzente zum mattgrauen Grundlack. Ins Auge fallen obendrein die Proportionen des 4,21 m langen Renault Mégane eVision: Durch seine muskulöse Schulterlinie über den hinteren Rädern tritt der Franzosen kräftig auf. Die Fondtüren sind dabei versteckt, ebenso die B-Säulen, sodass der Crossover glattflächig und reduziert wirkt.

Reduziert hat Renault auch die Länge gegenüber dem aktuellen Mégane – und zwar um ganze 16 Zentimeter. Was noch fehlt? Außenspiegel zum Beispiel. Sobald man den Renault Mégane eVision startet, fahren allerdings Kameras aus, die den rückwärtigen Verkehr zeigen. Was hingegen bei keinem Renault fehlen darf, ist der Charme – das gewisse Etwas! Und das verströmt der Stromer mit seiner LED-Lichtsignatur, den so genannten „Livinglights“. Sie bestehen aus einem LED-Lichtband, das sich sowohl vorn, wie auch hinten über die gesamte Fahrzeugbreite zieht und eine Begrüßung über Lichtsequenz startet. Verschiedene Sequenzen können über Over-The-Air-Updates heruntergeladen werden.

 

In der Kürze liegt die … gute Raumausnutzung!

Was ist denn aber nun mit der Verkürzung um 16 Zentimeter? Dank eines kräftigen Elektromotors auf der Vorderachse ist das alles gar kein Problem, da die Komponenten viel kleiner sind und sich damit mehr Platz dort ergibt, wo er wirklich gebraucht wird – im Innenraum. So gibt es prinzipbedingt natürlich keinen Auspuff oder Mitteltunnel. Kombiniert mit dem langen Radstand ergibt das eine gute Raumausnutzung.

Dafür steckt im Renault Mégane eVision ein Akku mit 60 kWh-Speicher, der gemäß WLTP für 450 km Reichweite sorgen soll. Laden kann man mit 22 kW Wechsel- oder 130 kW Gleichstrom, sodass man zügig wieder auf der Bahn ist. Reichweitenangst ist mit diesem Stromer also passé.

Der Renault Mégane eVision ist übrigens das erste Fahrzeug, das Renault auf die neue Elektroplattform CMF-EV stellt. CMF steht für dabei für „Common Module Family“, EV für „Electric Vehicle“. Die Plattform ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von Renault, Nissan und Mitsubishi und bildet den Auftakt für neue Elektromodelle. Möglich sind unterschiedliche Batterie- und Fahrzeuggrößen – ein Verdienst der modularen Struktur. So lassen sich mit dem CMF EV viele Derivate, vom Kleinwagen hin zum SUV oder zur Mittelklasse-Limousinen verwirklichen.

Vorstellen können wir Ihnen den Renault Mégane eVision leider noch nicht, da er noch eine Studie ist. Wir würden uns trotzdem freuen, wenn wir Sie bei Auto Mattern begrüßen dürften, um ihnen die aktuelle Modellpalette vorzustellen – vielleicht ist ja jetzt schon etwas für Sie dabei?

 

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