Mit dem Elektroauto nach Südtirol: Timo Teichlers erste Langstreckenerfahrung

Zwei Personen stehen vor einem weißen Auto bei einem Autohaus und lächeln. Eine von ihnen hält ein Mikrofon in der Hand und interviewt die andere. In der Nähe stehen mehrere weitere Autos unter einem teilweise bewölkten Himmel.

Radio-Bielefeld-Moderator Timo Teichler (links) mit dem Leapmotor C10, den ihm Auto Mattern für seine erste Elektro-Langstrecke zur Verfügung gestellt hat.

Eine längere Reise mit dem Elektroauto kann vor der ersten Fahrt einige Fragen aufwerfen: Wo kann ich laden? Wie funktioniert eine öffentliche Ladesäule? Wie lange dauern die Stopps? Und komme ich ohne Schwierigkeiten am Ziel an?

Auch Radio-Bielefeld-Moderator Timo Teichler war vor seiner Reise zunächst etwas angespannt. Es war seine erste längere Strecke mit einem Elektrofahrzeug. Sein Ziel: das Trainingslager von Arminia Bielefeld in Südtirol – rund 820 Kilometer von Bielefeld entfernt, alles mit live Berichterstattung auf Radio Bielefeld.

Auto Mattern stellte ihm für die Reise ein Fahrzeug von Leapmotor zur Verfügung und gab ihm einen wichtigen Rat mit auf den Weg: Bevor es auf die Autobahn geht, sollte er das Laden zunächst noch einmal in Ruhe in Bielefeld ausprobieren.

Das erste Laden braucht etwas Übung

Beim ersten Ladeversuch lief noch nicht alles sofort reibungslos. Für Timo Teichler war der Ablauf neu, sodass zunächst kleinere Schwierigkeiten auftraten.

Genau deshalb war das vorherige Training sinnvoll. Schließlich müssen sich neue Elektroautofahrer zunächst mit den einzelnen Schritten vertraut machen: die passende Ladesäule auswählen, das Fahrzeug verbinden und den Ladevorgang starten.

Nachdem diese erste Hürde genommen war, wurde das Laden während der eigentlichen Reise schnell zur Routine.

Auf der Autobahn verlief das Laden unkompliziert

Unterwegs stellte sich heraus, dass die Reise deutlich unkomplizierter verlief, als Timo Teichler zunächst erwartet hatte. Die Ladestopps waren meist kurz und ließen sich gut mit den ohnehin notwendigen Pausen verbinden.

Bei einem Stopp war die vorgesehene Ladesäule zunächst belegt. Lange warten musste er jedoch nicht: Bereits nach ungefähr fünf Minuten wurde der Ladepunkt frei und die Fahrt konnte wie geplant fortgesetzt werden.

Auch darüber hinaus wurde das Laden nicht zum bestimmenden Thema der Reise. Die Stopps konnten zum Essen, für einen Toilettengang oder für eine kurze Erholung genutzt werden.

Bei einem der Ladestopps nutzte Timo Teichler die Zeit sogar für ein spontanes Interview mit anderen Elektroautofahrern. Diese berichteten positiv von ihren eigenen Erfahrungen auf längeren Strecken. Sie reisen bereits seit Jahren elektrisch und sind mit ihren Fahrzeugen europaweit unterwegs.

Das Gespräch zeigte: Wer sich mit der Ladeplanung vertraut gemacht hat, muss ein Elektroauto nicht auf kurze Wege oder den Stadtverkehr beschränken.

Mit halbem Akku in Südtirol angekommen

Nach rund 820 Kilometern erreichte Timo Teichler schließlich das Arminia-Trainingslager in Südtirol. Dort angekommen, zeigte er sich begeistert vom Verlauf der Reise.

Besonders interresant: Das Fahrzeug verfügte bei der Ankunft noch über ungefähr einen halbvollen Akku. Dazu trug auch die Rekuperation bei. Dabei gewinnt das Fahrzeug beim Verzögern und bei Bergabfahrten Energie zurück und speist sie wieder in die Batterie ein. Gerade auf den bergigen Strecken in Südtirol konnte dieser Effekt genutzt werden.

Elf Stunden Fahrt und drei Ladestopps

Am Ende der Reise standen rund elf Stunden Fahrzeit und insgesamt drei Ladestopps. Zusammengenommen dauerten die Stopps ungefähr eineinhalb Stunden.

Da die Pausen sinnvoll genutzt werden konnten, empfand Timo Teichler die Ladezeiten nicht als großes Hindernis. Die Kosten für das Laden lagen nach seiner Einschätzung insgesamt bei ungefähr 100 Euro.

Die tatsächlichen Kosten einer solchen Reise können je nach Ladetarif, Anbieter, Ladesäule und Route variieren.

Das Fazit: Aus Unsicherheit wurde Begeisterung

Vor der Abfahrt war die Unsicherheit noch groß. Schließlich wusste Timo Teichler nicht genau, was ihn bei seiner ersten elektrischen Langstreckenfahrt erwarten würde.

Nach der Ankunft im Trainingslager von Arminia Bielefeld fiel sein Fazit deutlich positiver aus. Das Laden erforderte zu Beginn etwas Übung, funktionierte auf der Strecke anschließend jedoch weitgehend problemlos. Selbst die kurzfristig belegte Ladesäule führte lediglich zu einer Wartezeit von wenigen Minuten.

Die drei Ladestopps blieben überschaubar, die Reichweite stellte kein grundlegendes Hindernis dar und bei der Ankunft war sogar noch rund die Hälfte der Akkuladung vorhanden.

Timo Teichlers Erfahrung zeigt damit: Eine rund 820 Kilometer lange Reise mit dem Elektroauto erfordert zwar etwas Planung, lässt sich aber entspannt bewältigen. Aus der anfänglichen Sorge wurde während der Fahrt eine positive Erfahrung – und am Ziel schließlich echte Begeisterung.

Fahrbericht zum Nachhören

01 – Schlüsselübergabe

Fahrzeugübergabe und Ladetipps vom Autohaus.

02 – Es geht los

Erste Ladung vor Fahrantritt in Bielefeld.

03 – E-Auto-Laden unterwegs

Erste Ladung auf der Autobahn und Interview mit E-Auto-Fahrerin.

04 – Entspannt Richtung Süden

Gutes Gefühl während der Fahrt. Timo Teichler wird entspannter beim Fahren.

05 – Das finale Fazit

Angekommen! Das Fazit von Timo Teichler fällt positiv aus.

🔋 Die Reise in Zahlen

Fahrzeug: Leapmotor C10
Distanz: ca. 820 km
Fahrzeit: ca. 11 Stunden
Ladestopps: 3 (insgesamt ca. 1,5 Std.)
Ladekosten: ca. 100 Euro

🚗 Leapmotor Probefahrt vereinbaren

Neugierig geworden? Testen Sie den Leapmotor C10 selbst – bei Auto Mattern in Bielefeld.

Der Beitrag wurde aktualisiert am: