TachographAb dem 2. März 2015 treten einige Änderungen bei der Tachographenverordnung in Kraft. Die neuen EU-Richtlinien sollen durch Änderungen bei den Lenk-und Ruhezeiten für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen. 

Eine Änderung bringt besonders Handwerkern die ihr Fahrzeug zum Transport von Materialen innerhalb ihres Berufes nutzen eine Erleichterung. Diese müssen  innerhalb eines Radius von 100 km (anstatt bisher 50 km) keine Fahrtenscheibe mehr benutzen, wenn sie Fahrzeuge bis zu 7,5 Tonnen führen. Die Regelung gilt aber nur, wenn das Fahren nicht die Hauptbeschäftigung des Fahrers ist.

In Brüssel hat der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) sogar eine Ausweitung auf 150 km, sowie höhere Flexibilität bei weiteren Ausnahmen gefordert, wenn zum Beispiel das Fahrzeug eines Betriebs nur ein einziges mal 101 km zu einem Kunden fahren muss und deshalb bisher mit einem Tachografen ausgerüstet werden musste.

Die deutsche Fahrpersonalverordnung enthält bisher in §18 noch die Ausnahmeregelung der 50 km Grenze, welches zu Verwirrungen bei Kontrollen führen könnte. Die Änderungen der Handwerkerregelung auf 100 km durch die EU-VO 165/2014 gilt aber unabhängig davon ab dem 2. März 2015 in ganz Deutschland. Die Vorschriften der Handwerkerregelung ist dann im neuen Artikel 3aa der EU VO 516/2006 zu finden.

Weitere Änderungen betreffen die Zulassungen der Einbaubetriebe und Werkstätten, sowie die Benutzung von Fahrkarten und Schaublättern.

Der Großteil der Änderungen tritt aber erst am 2. März 2016 in Kraft. Die EU-Kommission entwickelt zurzeit technische Anforderungen an die neuen "intelligenten Fahrtenschreiber". Diese Geräte können Entfernungen und Geschwindigkeiten digital messen sowie speichern und Daten automatisch an Behörden schicken.

Quelle: fuhrpark.de 

Ladung Sicherung Kartons

  • Alle Sicherungsmittel müssen in einwandfreiem Zustand sein.
  • Beachten Sie das zulässige Ladungsgewicht des Fahrzeugs.
  • Achten Sie auf eine ausreichende Belüftung beim Transport von Gasen (Boden-/Dachlüfter).
  • Die Ladefläche muss vor dem Beladen besenrein sein.
  • Zurrpunkte im Fahrzeug sowie die Gurte selbst müssen ausreichen belastbar und für die Ladung geeignet sein.
  • Die Ladung muss sowohl gegen Rutschen, als auch Kippen gesichert werden.
  • Die Fahrstabilität (Schwerpunkt vorn Ladung sowie Fahrzeug) darf nicht beeinträchtigt werden.
  • Überprüfen Sie vor Fahrtbeginn die Sicherung der Ladung.
  • Nach Vollbremsungen oder besonderen Belastungen muss erneut eine Kontrolle erfolgen.

Quelle: DEKRA